Daniel
Wiesner
Triathlet
Ironman in Frankfurt
Nach einem harten Tag, kam ich am Ende mit 9:06 h ins Ziel. Das bedeut Gesamtrang 26 und Platz 1 in der
AK 35. Hört sich zunächst nicht schlecht an, doch wenn ich erhlich bin wollte ich in diesem Jahr meine
Bestzeit knacken, die da bei 8:54 h steht. Ich könnte es mir nun einfach machen und sagen die Kälte und der
Regen sind schuld, aber so war es leider nicht. Die Bestzeit war drin auch unter diesen Bedingungen.
Leider fehlte mir bezüglich der Kälte etwas die Erfahrung was die Verpflegung betrifft, deshalb habe ich wohl
das ein oder andere Gel zu spät eingenommen und so kam was kommen musste, der Akku lief leer, schon
nach ca. 95 km. Und das trotz anfänglich extrem dosierter Fahrt. Zumindest hat es sich so engefühlt, denn
die Zeiten waren OK! Der Einbruch dauerte sehr lange,, erst bei km 150 ging es wieder minimal besser, der
Radspllit war aber vermurkst!
Auf der Lauftsrecke fühlte sich dann aber alles sehr gut an und ich konnte recht zügig loslaufen. Ich hielt den
speed ca. 20 km, danach wurde minimal langsamer und es wurde härter, aber alles im grünen Bereich. kein
Vergleich zu dem, was ein paar Stunden vorher auf dem Rad abging. Vorteil auf der Laufstrecke ist allerdings
auch die viel höhere Dichte an Verpflegunngsstationen und so konnte diesbezüglich eigentlich nichts mehr
schiefgehen. Ich lief den Marathon recht unspäktakulär nach Hause und kam mit einer Laufzeit von 3:08 h ins
Ziel!
100%ig zufrieden bin ich nicht, aber auf jeden Fall froh bei diesen “Monsterbedingungen” (mein neues
Lieblingswort) gefinisht zu haben. Immerhin gings es mental sehr gut, was mich für die weitere Saison
zuversichtlich stimmt. An den körperlichen Defiziten kann ja gearbeitet werden :-)